08.
1973 nahm es seinen
Lauf

Arglos, begeistert und ausgenützt.
Die Tetralogie befasst sich mit Diktaturen, womit sonst, ist man ein Deutscher...

Der Tod der Mutter, die ihm kaum etwas über ihr Leben erzählt hat, ist für den Autor Anlass, über sich und seine Lebensgeschichte nachzudenken und sie zu erforschen. Das Begräbnis in Krefeld in Anwesenheit der Großfamilie ist die Rahmenhandlung für jemand, der bis zum Volksaufstand 1953 in der damaligen DDR Lebte, mit seinem Vater dann in den Westen zog und seinem Vater 1959 mit 12 Jahren wieder in die DDR nachfolgte. Aufgrund seiner Intelligenz hatte er eine glänzende Parteikarriere vor sich, er war bei der FDJ. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zeigten den freien Geist, sodass das Parteikollektiv ihn aus der Partei mit der Begründung ausschloss: „Genosse, Sie wollen uns wohl belehren“. 

Den Mut, sich dem Parteikollektiv als Übermacht nicht auszuliefern, findet sich an vielen Stellen des Romans, selbst die „friedliche Revolution“ von 1989 wird hinterfragt. Anstelle der ständigen Phrasen von Solidarität und Internationalismus „belehrt“ Hahn die Leser, dass die persönliche Biographie und Lebensgeschichte nicht unterdrückt werden kann. In gleicher Weise kann die persönliche Schuld nicht durch die Annahme einer Kollektivschuld zu einem „Schuldgefängnis“ führen. „Schuld tragen können wir immer nur für uns selbst“.
Der historische Teil, der den Großteil des Romans ausmacht, ist authentisch, dicht und an Einzelschicksalen festgemacht. Er schlüpft in die Rolle seines Großvaters Albrecht und findet - so der Roman - im Pfarrhaus die Chronik des Ortes Gottberg in Brandenburg, die 1638, mitten im Dreißigjährigen Krieg beginnt.

Die Zeitreise beginnt 1638, wo durch die Kaiserliche Armee dreizehn Pfarren und fünfzehn Rittersitze gebrandschatzt wurden und auch die Kirche in Gottberg
dem Feuer zu Opfer fiel. Man kann sich die Grausamkeiten, die Armut und den frühen Tod der Menschen kaum vorstellen.                       Johannes Driendl

Was soll mir eure Schuld

Band I der Tetralogie "Das gewöhnliche Bauwerk" 

Poesie und Fiktion


Band I: Dieser Roman, der in Episoden von 1638 an erzählt wird und dessen erster Band: „Was soll mir eure Schuld“ eine großen Romanerzählung einleitet, die vorerst 1938 mit der Chronik endet, wird von dem eigentlichen Held, der nach dem Krieg 1947 geboren wurde, im Jahre 2015 in einem Archiv gelesen.

 

Lebensirrweg

Im Juni 1953 verließen die Eltern den Osten. R. O. Hahn wurde 1954 in Krefeld-Traar am Rhein eingeschult. 1959, nach der Scheidung der Eltern, kehrte der Vater zurück in die damalige DDR, mit ihm auch Reinhardt O. Hahn.
1960 starb der Vater. Mit 15 Jahren versuchte R. O. Hahn die Republikflucht, danach wurde er ins Kinderheim geschickt. 
Sesshaft wurde R.O. Hahn erst 1966 im Bezirk Halle/Saale. Er wurde Funktionär der FDJ. 1976 Ausschluss / Austritt aus der SED. 
Studium der Literatur in Leipzig von 1978 bis 1982 (Literaturinstitut). Seit dem 14.1.1982 abstinent lebend. 
Erste Veröffentlichung 1986 (Das letzte erste Glas). Insgesamt neun Kinderbücher und sieben Romane veröffentlicht. 
1992-2014 Geschäftsführer einer GmbH, Mehrheitsgesellschafter. 
Lebt in Halle (Saale).

Mehr Dichtung als Wahrheit, eben Poesie über die Zeit

Der Enkelsohn des Lehrers Albrecht Dehm liest eine handschriftliche sowie maschinengeschriebene Chronik des Großvaters, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die 700 Jahrfeier der Stadt Neuruppin mit vorbereitet hat.

Sein Beitrag ist die Überarbeitung der Gottberger Chronik, auch der Heimat- und Geburtsort seines Lesers.

Albrecht Dehm trifft bei der Recherche auf die Herkunft  seiner Frau, die ihre Eltern früh verloren hat. Sie soll jüdischer Abstammung sein, teilt ihm die Witwe eines verstorbenen Dorfpfarrers mit. Albrecht Dehm verändert darauf im Kirchenregister ihren Geburtsnamen. 
Sie ist die Mutter der gemeinsamen drei Kinder.

Diese Lebenslüge, die sich durch eine Indiskretion eines Pfarrers und auch in den Büchern eines Standesamtes offenbart, weil ein eifriger Bediensteter 1938 die Ahnenpässe der Familien überprüft, führt dazu, dass die Beziehungen der Nachkommen untereinander zerbrechen müssen. 
Die Frau des Lehrers legt vor dem Verhör in Neuruppin Hand an sich. Albrecht Dehm kann das nicht ertragen. Er stirbt einen frühen Tod, weil er nicht mehr weiß, wie er leben soll.

 

Für wenig Geld viele gute Stunden!

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Preis im Verkauf : 19,50 Euro

Das gewöhnliche Bauwerk

Band II der Tetralogie "Das gewöhnliche Bauwerk" 

Poesie und Fiktion

Band II: „Das gewöhnliche Bauwerk“. Darin wird die Geschichte der 2. Nachkriegszeit in Deutschland erzählt. Von 1947 ausgehend bis ins Jahr 1961. Die Flucht aus der Ostzone am 16.06.1953 eröffnet für einen Teil der Familie den Weg in eine westdeutsche Zukunft. Der Vater mit zwei Kindern kehrt 1959 in den Osten zurück. Man zieht ihn zur Verantwortung.

 

Lebensirrweg

Im Juni 1953 verließen die Eltern den Osten. R. O. Hahn wurde 1954 in Krefeld-Traar am Rhein eingeschult. 1959, nach der Scheidung der Eltern, kehrte der Vater zurück in die damalige DDR, mit ihm auch Reinhardt O. Hahn.
1960 starb der Vater. Mit 15 Jahren versuchte R. O. Hahn die Republikflucht, danach wurde er ins Kinderheim geschickt. 
Sesshaft wurde R.O. Hahn erst 1966 im Bezirk Halle/Saale. Er wurde Funktionär der FDJ. 1976 Ausschluss / Austritt aus der SED. 
Studium der Literatur in Leipzig von 1978 bis 1982 (Literaturinstitut). Seit dem 14.1.1982 abstinent lebend. 
Erste Veröffentlichung 1986 (Das letzte erste Glas). Insgesamt neun Kinderbücher und sieben Romane veröffentlicht. 
1992-2014 Geschäftsführer einer GmbH, Mehrheitsgesellschafter. 
Lebt in Halle (Saale).

Mehr Dichtung als Wahrheit, eben Poesie über die Zeit

 Der Sohn des Lehrers Albrecht Dehm, Rudolf, kehrt aus dem II. Weltkrieg heim. Geschunden, verletzt und in Trauer. Seine Eltern hatte er vor dem Krieg Eltern durch Suizid verloren. 
Er heiratet eine Einheimische, deren Familie aus dem zerbombten Berlin wieder an ihren Geburtsort zurückgekehrt ist. Sechs Jahre danach verlassen sie ungeplant und fluchtartig den Osten, weil ein furchtbares Ereignis ihr Leben überschattet. 
Jahre später, im Westen Deutschlands, trennt sich das Paar. Die Kinder wachsen im geteilten Deutschland auf. Der Vater, der die jüngsten Kinder bei sich hat, lebt nur noch wenige Jahre. Seine Kinder werden zu politischen Vollwaisen, denn der Bau der Mauer trennt sie von den älteren Geschwistern und der Mutter im Westen fast drei Jahrzehnte. 
Im Band II, vom Kriegsende bis zu den Tagen des Mauerbaues (Antifaschistischer Schutzwall 1961), erfährt der Leser, wie Menschen in Deutschland die Teilung erlebt haben.

Das gewöhnliche Bauwerk, die Mauer in Berlin, wird über Nacht in Deutschland zwischen Millionen Menschen gesetzt. Das Schicksal der Trennung einer Familie wird erzählt. Ein wahrhaftiges, großes Buch.

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Preis im Verkauf : 19,50 Euro

Die Zukunft war unser Land

Band III der Tetralogie "Das gewöhnliche Bauwerk" 

Poesie und Fiktion

Band III: „Die Zukunft war unser Land“ erzählt die Findung, den Aufstieg und den Fall des Helden Meinhardt Dehm. Sie handelt in der Zeit des Mauerbaus 1961 und auch des Mauerfalles 1989. Der Erzähler geht im Oktober 1989 gegen die Genossen und den Staat auf die Straße.

 

Lebensirrweg

Im Juni 1953 verließen die Eltern den Osten. R. O. Hahn wurde 1954 in Krefeld-Traar am Rhein eingeschult. 1959, nach der Scheidung der Eltern, kehrte der Vater zurück in die damalige DDR, mit ihm auch Reinhardt O. Hahn.
1960 starb der Vater. Mit 15 Jahren versuchte R. O. Hahn die Republikflucht, danach wurde er ins Kinderheim geschickt. 
Sesshaft wurde R.O. Hahn erst 1966 im Bezirk Halle/Saale. Er wurde Funktionär der FDJ. 1976 Ausschluss / Austritt aus der SED. 
Studium der Literatur in Leipzig von 1978 bis 1982 (Literaturinstitut). Seit dem 14.1.1982 abstinent lebend. 
Erste Veröffentlichung 1986 (Das letzte erste Glas). Insgesamt neun Kinderbücher und sieben Romane veröffentlicht. 
1992-2014 Geschäftsführer einer GmbH, Mehrheitsgesellschafter. 
Lebt in Halle (Saale).

Mehr Dichtung als Wahrheit, eben Poesie über die Zeit

Im Westen Deutschlands trennt sich das Paar Dehm. Die Kinder wachsen im geteilten Deutschland auf. Der Vater, der die jüngsten zwei Kinder bei sich hat, geht zurück in den Osten Deutschlands.Er lebt nur noch wenige Monate. Seine Kinder werden zu politischen Vollwaisen, denn der Bau der Mauer trennt sie von den älteren Geschwistern im Westen Deutschlands auf drei Jahrzehnte. 
Im Band III werden die unterschiedlichen Wege der am Schicksal Beteiligten erzählt. Treue zum System im Osten führt anfänglich zu einem gesellschaftlichen Erfolg. Anders verläuft der Weg zum wirtschaftlichen Erfolg der älteren Geschwister im Westen. All das kann der Leser anfassen bis zum „Begreifen“. 
Was geschieht, kann  im Osten und Westen nicht unterschiedlicher sein. Die Geschwister leben sich auseinander. Das wird durch Erzählungen im Band II und III des Romans berichtet. Alles verläuft nicht normal, aber wie gewohnt, bis zu den Tagen der neuen Einheit, die nach 1989 zuerst leicht machbar und verständlich erscheint.
Vergangen war die Zukunft in einem Land, dessen gesamte Hoffung auf einer Idee beruhte, die nicht wirklichkeitstauglich war...
 

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Das Paradies im Irrenhaus

Band IV der Tetralogie "Das gewöhnliche Bauwerk" 

Poesie und Fiktion

Band IV: Nach der Gründung eines Unternehmen im Jahre 1990, erzählt Dehm sein Gelingen und Scheitern nach der „Deutschen Einheit“ mit all einen Veränderungen und Erfolgen, die ihn seit der Deutschen Einheit bis 2015 passieren.

Lebensirrweg

Im Juni 1953 verließen die Eltern den Osten. R. O. Hahn wurde 1954 in Krefeld-Traar am Rhein eingeschult. 1959, nach der Scheidung der Eltern, kehrte der Vater zurück in die damalige DDR, mit ihm auch Reinhardt O. Hahn.
1960 starb der Vater. Mit 15 Jahren versuchte R. O. Hahn die Republikflucht, danach wurde er ins Kinderheim geschickt. 
Sesshaft wurde R.O. Hahn erst 1966 im Bezirk Halle/Saale. Er wurde Funktionär der FDJ. 1976 Ausschluss / Austritt aus der SED. 
Studium der Literatur in Leipzig von 1978 bis 1982 (Literaturinstitut). Seit dem 14.1.1982 abstinent lebend. 
Erste Veröffentlichung 1986 (Das letzte erste Glas). Insgesamt neun Kinderbücher und sieben Romane veröffentlicht. 
1992-2014 Geschäftsführer einer GmbH, Mehrheitsgesellschafter. 
Lebt in Halle (Saale).

Mehr Dichtung als Wahrheit, eben Poesie über die Zeit

Meinhardt Dehm, Geschäftsführer einer GmbH, hat aus der Not des Unterganges der Republik im Osten eine Tugend gemacht. Begeistert zieht er mit seinen Mitarbeitern und seiner Familie in die neue Einheit, entdeckt sie und begreift erst so nach und nach, wo er mit der beschränkten Haftung und seinen Krediten hineingeraten ist. Was er sich vorstellte, ist so nicht gewollt. Seine Druckerei- und Verlagsfirma, in der er fünfundzwanzig Jahre nach der Deutschen Einheit vierzig Mitarbeitern Arbeit gibt, ist ein morbides Unternehmen geworden. Er plant die Insolvenz. Die einstige Beherztheit, die Begeisterung und auch die Erwartung an ein nun geeintes Deutschland werden zur Depression.

Die amtlichen Auflagen, die Kühle der Banken und der Behörden, sie bremsen seine Begeisterung bis zum Stillstand aus. Mitarbeiter verlassen die Firma, das Arbeiten, Essen  und Trinken, Recht und Steuer, Ämter und Konzerne, Reichtum und Armut, alles was ihm, seinen Mitarbeitern, seinen Freunden und seiner Familie geschieht, kann unterschiedlicher nicht sein zu dem was früher war. 
Nichts ist planbar, so wie im Sozialismus der DDR. Es wächst nicht zusammen, was zusammen gehört. 
Was bleibt ist die Suche nach dem Paradies im Irrenhaus.

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Reinhardt O. Hahn

Was mir egal und was mir wichtig ist, kann nur ich unterscheiden. Der Mittelpunkt bin ich, die Gesellschaft ist Ballast...

Meine Schwäche

ist der Gewinn, den ich aus der Nüchternheit gezogen habe. Ich kann Probleme und Konflikte nicht ausstehen. Das macht mich sofort direkt, deutlich und sauehrlich. Das hält kaum einer in meiner Nähe aus.

Meine Stärke

Ist meine Stetigkeit, auch meine Unverdrossenheit bei der Lösung von Sorgen und Kummer auch der anderen Leute. Ich mische mich überall ein, weil ich an Gerechtigkeit leide.

Meine Erfolge

Habe ich meiner Naivität zu verdanken. Ich sehe keine Hindernisse, nur mich selbst im Wege. Ich bin selbstlos...

Mein Ruin

Alle Menschen sind für mich gleich. Ich liebe die Augenhöhe und das Gespräch in dieser Höhe und vergesse mich selbst dabei, aber auch den anderen. Man hält mich für überheblich, weil ich "wissend" entschwinde, mich vor anderen auflöse.

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Der Projekte Verlag Hahn hat seinen Sitz in Halle. Jedes Jahr bringt er fünf bis acht Titel heraus. Im Verzeichnis lieferbarer Titel finden Sie mehr als 30 neue Titel. Unser wichtigsten Veröffentlichung sind "Das gewöhnliche Bauwerk" und die Geschichte über Würde und Selbstwert der letzten 2.500 Jahre der "Abendländischen Philosophie" in Europa.

 

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